Generiere perfekte Farbkombinationen für dein Projekt und prüfe Paletten auf Harmonie.
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Wer beim Stricken, Häkeln oder Nähen mit mehreren Farben arbeitet, kennt das Problem: Im Laden sehen die Garnknäuel einzeln wunderschön aus, aber zuhause will die Kombination einfach nicht harmonieren. Farbtheorie klingt nach Kunstakademie , dabei lässt sie sich auch ganz praktisch auf Handarbeitsprojekte anwenden. Dieses Tool überträgt die klassischen Prinzipien des Farbkreises direkt auf deine Garn- und Stoff-Auswahl und zeigt dir auf einen Blick, welche Farben gut zusammenpassen.
Der Ausgangspunkt ist ein Farbkreis, der alle Farbtöne in ihrer natürlichen Reihenfolge anordnet. Auf dieser Grundlage lassen sich verschiedene Harmonietypen ableiten: Komplementärfarben liegen sich gegenüber und erzeugen starke Kontraste , etwa ein sattes Petrolblau mit einem warmen Terrakotta. Analoge Farben liegen nebeneinander und wirken fließend und ruhig, ideal für Tücher oder Decken mit weichen Übergängen. Triadische Kombinationen verbinden drei gleichmäßig verteilte Töne zu einer lebendigen, ausgewogenen Palette , beliebt in der Patchwork-Tradition.
Beim Stricken und Häkeln spielt neben der Farbe auch die Sättigung eine wichtige Rolle. Pastelltöne harmonieren gut miteinander, auch wenn sie aus verschiedenen Farbfamilien stammen. Knallige Primärfarben brauchen ein klares Konzept , entweder konsequent als Kontrast oder mit viel Weiß oder Grau als Puffer. Ein häufiger Fehler: zu viele gleichwertige Farben ohne klare Haupt-, Neben- und Akzentfarbe. Das Farbharmonie-Tool hilft dir, genau diese Struktur zu finden.
Für Strickprojekte mit Mustern wie Streifen oder Jacquard empfiehlt es sich, eine dominante Grundfarbe mit ein bis zwei Akzentfarben zu kombinieren. Bei Häkelprojekten , besonders bei Granny Squares oder Tempest-Mustern , darf die Palette ruhig breiter sein: Vier bis sechs Farben, die alle auf denselben Farbton abgestimmt sind, ergeben eine bunte, aber kohärente Decke. Im Patchwork und Quilten arbeitet man oft mit Dutzenden von Stoffen , hier hilft der Farbkreis dabei, wenigstens die dominanten Töne aufeinander abzustimmen, damit das Gesamtbild nicht zufällig wirkt.
Der praktische Vorteil dieses Tools liegt darin, dass du eine konkrete Ausgangsfarbe wählen kannst , etwa den exakten Farbton eines bereits gekauften Garns von Drops, Schachenmayr oder Lana Grossa , und dann siehst, welche Harmoniefarben dazu passen würden. Du kannst den generierten Farbcode direkt mit Garnkarten und Farbfächern deiner Lieblingsmarke vergleichen oder die Palette als PNG oder PDF exportieren, um sie beim nächsten Einkauf im Laden dabei zu haben.
Farbe ist eine der wirkungsvollsten Entscheidungen beim Handarbeiten , und mit dem richtigen Werkzeug wird sie zum Vergnügen statt zur Raterei. Probiere verschiedene Harmonietypen aus, experimentiere mit Sättigung und Helligkeit, und finde die Farbkombination, die dein nächstes Projekt zum Hingucker macht.